100 % regional
frisch
gesund
wertvoll
echte Handarbeit

Willkommen

ZÜRBISEREI ZEHETBAUER

Familienbetrieb seit 120 Jahren.

Familie ZehetbauerZehetbauer

Familie Zehetbauer

Die Zürbiserei Zehetbauer besteht seit über 120 Jahren. 1973 wurde er vom heutigen Betriebsführer Herbert Zehetbauer im Alter von 17 übernommen. Für Herbert war klar, er will sich ganz dem Gemüsebau verschreiben.

Somit wurde der Betrieb, der sich einst mit Pferdezucht beschäftigte und auch schon Heim für viele Milchkühe war Stück für Stück modernisiert. Zuerst noch ganz der Erdäpfel verschrieben, fanden Herbert und seine Frau Helly bald eine neue Leidenschaft. Nicht schwer zu erraten… sie waren auf den Kürbis gekommen.

So fiel 1997 der Startschuss für eine neue Ära. Jedes Jahr wurde hart daran gearbeitet den Kürbisanbau zu perfektionieren. Neue Sorten wurden probiert und es galt auch den perfekten Boden zu finden. Durch viel Liebe zum Detail und genauer Arbeit halfen wir mit, dem Kürbis in Österreich den Stellenwert zu verschaffen den er heute hat.

Seit 2012 arbeitet mit Tochter Valentina die 5.Generation im Betrieb mit. Ihrem jugendlichen Tatendrang verdanken wir es, dass es für uns 2016 zurück zu den Wurzeln ging. Und das meinen wir im wahrsten Sinne des Wortes.

Heimische Süßkartoffeln sollten es sein! Mit unsrer zweiten Marke „Dolce Rosa – Die Süßkartoffel aus dem Marchfeld“ versuchen wir diese herrliche Knolle nun auch in Österreich zu etablieren.

Zehtbauer

Unser Versprechen:
100% aus der Region.

DER KÜRBIS.

Alles rund um den Kürbis.

Die wenigsten wissen, der Kürbis ist eigentlich eine Beere, und zwar die allergrößte Beere. Mit seiner Sortenvielfalt von über 700 unterschiedlichen Arten ist er auch eines der vielfältigsten Gemüse. Durch seinen Artenreichtum gibt es Kürbisse fast überall auf der Welt in den verschiedensten Klimazonen. Bei uns im Marchfeld können wir dank der warmen Böden und der Möglichkeit zur Bewässerung die schmackhaftesten Sorten kultivieren.

Slide Anbau Kürbis Zehetbauer Anbau Kürbis Zehetbauer Anbau Kürbis Zehetbauer Anbau Kürbis Zehetbauer Anbau Kürbis Zehetbauer Anbau Kürbis Zehetbauer
1. Anbau – Jedem Kürbis seine Zeit.

Es gibt über 700 verschiedene Kürbissorten, und nicht alle haben die gleiche Reifezeit. Die Phase des Ausreifens der Frucht kann zwischen 90-120 Tage liegen. Unsere kleinfruchtigen Sorten mit kürzerer Reifephase bauen wir mit der Einzelkornsähmaschine direkt an. Den großfruchtigen Sorten wie Muscade de Provence oder Lunga di Napoli mit wesentlich längerer Reifezeit müssen wir einen Startvorteil verschaffen. Sie werden im Glashaus vorgezogen, als Jungpflanzen auf dem Acker ausgesetzt und mit Vlies zugedeckt. So überstehen sie meistens auch die  manchmal frostigen Temperaturen im März-April. Alle Arbeitsschritte passieren hier händisch.

2. Kulturpflege – der Sieg des Kürbisses über das Unkraut

Da der Kürbis sehr wärmeliebend ist und eine langsame Jugendentwicklung hat wird er meist in seinen „Kindertagen“ vom Unkraut überholt. Damit das Unkraut dem Kürbis nicht alle guten Nährstoffe aus dem Boden wegnimmt muss es schnell gehen. Die Unkrautentfernung kann in den heißen Sommermonaten mitunter zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden, da wir – ohne Pflanzenschutzmittel – mit Hilfe unserer tüchtigen Arbeiter alles händisch entfernen.

3. Bewässerung – Wasser marsch für die größte Beere

Der fertige Kürbis hat einen Wassergehalt von 90%. Das lässt schon in etwa Rückschlüsse auf seinen Wasserbedarf während der Wachstumsphase zu. In trockenen Jahren braucht der Kürbis ab Ende Juni mindestens einmal die Woche eine erfrischende Dusche. Bei uns wird je nach örtlichen Gegebenheiten bedarfsgerecht mit Leitungen oder einem Großregner bewässert.

4. Ernte – Starke Männer gefragt

Sobald das üppige Laub im August-September abzureifen beginnt ist der Kürbis reif für die Ernte. Einen reifen Hokkaidokürbis erkennt man beispielsweise an einem verkorkenden Stängel. Ein reifer Muscade de Provence bildet eine mehlige Reifeschicht aus. Ist der richtige Zeitpunkt gekommen steht bei uns Mannkraft in Vordergrund. Denn alle unsere Kürbisse werden händisch geerntet und in Holzkisten verladen. Wer hier schon mal einen Tag mitgearbeitet hat weiß, ein Fitnesscenterbesuch ist dann überflüssig.

5. Lagerung und Verarbeitung – Die Kür

Richtig gelagert kann der Kürbisse mehrere Monate seine Qualität aufrechterhalten und diese sogar noch verbessern. Je länger der Kürbis gelagert wird desto intensiver und aromatischer wird sein Fruchtfleisch. Die herrlich reifen Kürbisse werden von uns dann in einem approbierten Verfahren zerteilt, von ihren Kernen befreit und verpackt. Wir produzieren 6 Tage die Woche frisch für unsere Kunden. Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden gelangt das verpackte Kürbisstück ins Supermarktregal, somit ist jeden Tag frische Ware in den Geschäften unserer Partner vorhanden.

DOLCE ROSA.

Süßkartoffel gibt es auch in Österreich?! Ja.

Eine typisch tropische Frucht soll auch bei uns wachsen? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Noch vor einigen Jahren ein Hirngespinst unserer Juniorchefin ist es uns nach einigen Versuchen gelungen die Süßkartoffel die man für gewöhnlich nur aus den USA oder Süd-Amerika kennt auch in Österreich zu kultivieren. Die heimischen Knollen haben einige Vorteile, die sich sehen lassen können:
– kurze Transportwege vom Landwirt zu den Kunden
– vollkommen ohne Pflanzenschutzmittel produziert
– nicht mit keimhemmenden Mitteln behandelt

Anbau Kürbis
1. Das Setzen – Some like it hot

Als tropische Pflanze liebt die Süßkartoffel eines besonders, und das ist Wärme. Bitte von Anfang an! Somit setzen wir unsere Pflänzchen erst sobald keine frostigen Nächte mehr zu befürchten sind. Trotz ihres Namens ist die Süßkartoffel keine Kartoffel, doch gesetzt auf Erdäpfeldämmen fühlt sie sich trotzdem am wohlsten.

2. Kulturpflege & Unkraut – Ja? Nein? Vielleicht?

Die Süßkartoffel macht es gerne spannend. Zuerst tut sich über der Erde mal lange nichts und unterirdisch werden Wurzeln gebildet. Dem ungeduldigen Bauern zum Trotz lässt sich die Süßkartoffel bitten und wartet erst 1-3 Wochen nach dem Setzen mit ersten sichtbaren Trieben auf. Den kleinen, zarten Pflänzchen wird gerne einmal vom Unkraut der Rang abgelaufen. Doch hier greifen wir und unsere Arbeitskräfte ein und entfernen das gesamte Unkraut händisch und ohne Chemie. Die Belohnung für die anstrengende Arbeit ist ein schöner bodendeckender Bestand ab August.

3. Die Ernte – Mimose oder Süßkartoffel? Das ist die Frage…

Im September wir das Süßkartoffelfeld auf den Kopf gestellt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einem selbst konzipierten Pflug wird die Süßkartoffelpflanze behutsam einmal gewendet, sodass die herrlich orange-roten Knollen ans Tageslicht kommen. Behutsam deswegen, weil die Schale einer reifen Süßkartoffel mit der einer Frühkartoffel vergleichbar ist, und somit sehr dünn und verletzlich ist. Nun kommen wieder unsere tapferen Arbeiter ins Spiel. Sie pflücken jede Knolle einzeln von der Pflanze und sammeln diese in großen Holzkisten.